Damit offenbarst du sehr klar, dass du wenig Verständnis hast, wie die Republik funktioniert. Es gibt keine zentralen Planer. Alle Personen, welche in der Politik tätig sind, engagieren sich und werden von den Wählern gewählt. Es ist klar, dass nicht jede Person mit jedem Entscheid einer anderen Person einverstanden ist. Aber wenn du willst, so kannst du ganz bestimmt kandidieren ähnlichdenkende zu repräsentieren. Aber das ist mit Aufwand geknüpft. (proof of work) Und wenn du sehr unpopuläre Meinungen Vertrittst ist es nicht unfair, dass du politisch nicht gewählt wirst. Sondern bloss ein Zeichen, dass du entweder Faul oder unbeliebt bist. Oder beides. Aber es ist natürlich für dich einfacher zu behaupten, du hättest kein Mitspracherecht, anstatt einzugestehen, dass du faul bist und dich schlicht nicht einbringst. Denn du musst aktiv werden, wenn du dich eynbringen willst. Nicht andere müssen dich fragen, wenn sie etwas umsetzen wollen. Wir leben in einem freien Land. Du kannst dinge einfach tun. Und andere auch.

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Finde deine Haltung so wie du sie jetzt wiedergegeben hast echt toll. Ohne wenn und aber. Ich nehme an, dass du dir bewusst bist, dass in einer Welt der Freihet zwangsweise auch frei von Grenzen ist? Daher sind Menschen die für eine Staatenlose Freiheit plädieren und migrationsfeindliche Parolen skandieren eine direkte Unvereinbarkeit. Und in welchem Aspekt von deinen Genannten ist die AfD vertreterin dieser Freiheit. Wir wissen doch beide, dass in Sachsen Anhalt von der AfD die weitaus teuersten Versprechen gemacht werden, die stärksten eingriffe in die Handlungsfreiheiten des Individuums vorgeschlagen werden. Bist du also nun AfD befúhrworter, oder stehst du zu deinem oben geschriebenm Text?
Bin ich zu 100% deiner Meinung. Und tut mir leid, dass ich dir AfD-Nähe unterstellt habe. Mir stösst es einfach sehr Sauer auf, Menschen welche sich für Freiheit einsatzen und für strikte Aussengrenzen plädieren. Eigentum zu schützen binlich voll einverstanden. Das jeder selber entscheiden kann, wer auf sein Grundstück kommen darf, bin ich voll bei dir.
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aLeX 1 month ago
Danke für die Entschuldigung, das nehme ich an. Und ja, ich verstehe dein Unbehagen. Es ist ein Widerspruch, wenn jemand dauerhaft maximale Freiheit fordert und gleichzeitig den Staat als ewigen Grenzwächter und Umverteiler feiert. Aber genau das ist nicht meine Position. Ich unterscheide zwischen dem langfristigen Ideal und dem, was heute pragmatisch nötig ist. Das Ideal ist der Anarchokapitalismus: keine staatlichen Grenzen, keine zentrale Herrschaft, sondern Eigentumsgrenzen. Kein öffentliches Land, das ein Staat verwaltet. Alles Land gehört Privatpersonen oder freiwilligen Gemeinschaften. Wer einreisen will, braucht die Erlaubnis des Eigentümers – durch Einladung, Vertrag, Miete oder Asyl. Das ist keine Migrationsfeindlichkeit, sondern konsequentes Eigentumsrecht. Damit bin ich voll bei dir. Nur: Wir können den Staat nicht von heute auf morgen abschaffen, und wir wollen es auch nicht, weil ein radikaler Umbruch über Nacht zu Chaos führen würde. Die Probleme der erzwungenen Migration haben wir aber schon heute. Deshalb brauche ich eine Übergangslösung. Solange der Staat existiert und uns Steuern abnimmt, muss er wenigstens seine Kernaufgabe erfüllen: seine Bürger schützen. Das heißt für mich vorübergehend harte Grenzkontrollen, konsequente Abschiebung von Straftätern und ein sofortiger Stopp aller staatlichen Anreize wie Bürgergeld für Neuankömmlinge. Nicht als Dauerlösung, sondern als Notlösung, bis private Gemeinschaften und Eigentümer Sicherheit und Zuwanderung selbst regeln können. Das unterscheidet mich von der AfD. Die will den Staat stärken: mehr Überwachung, mehr Sozialstaat für Deutsche, mehr zentrale Macht. Ich will ihn abbauen und Macht dezentralisieren. Dass ich in der Übergangszeit staatliche Grenzkontrollen befürworte, macht mich nicht zum AfD-Anhänger. Der Staat ist nicht die Lösung, sondern das Problem – aber solange er noch da ist, sollte man seine verbliebenen Werkzeuge nutzen, um das Schlimmste zu verhindern. Das ist kein Widerspruch zur Freiheit, sondern eine pragmatische Brücke dorthin.
Ich verstehe. Du meinst schutz der Aussengrenzen, solange Sozialhilfe fúr Migranten ohne davor zu arbeiten möglich ist.? Und sobald Nur noch die Sozialhilfe bekommen, welche vorgängig eine gewisse Zeit gearbeitet haben, kónnten wir auch die Grenzkontrollen wieder senken, weil es dann nicht mehr die aussergewöhnlichen Anreize gibt. Richtig?
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