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Der Jack 1 week ago
Rein physikalisch stimmt es natürlich nicht, da die Energie beim berechnen in Wärme umgewandelt wird, aber der Beweis bleibt bestehen. Bitcoin war quasi Zeuge und bildet es ab. Auf einer gewissen Ebene bindet es die Energie, da die Absicht des Energieeinsatzes die Kommunikatiom mit Bitcoin gewesen ist.

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Roger 1 week ago
Dein Einwand macht es genauer, und er stimmt. Die Energie bleibt nicht in der Kette liegen, sie geht als Wärme raus. Was übrig bleibt, ist die Ordnung, die sie hinterlässt: die Arbeit ist weg, ihr Ergebnis lässt sich nicht mehr zurücknehmen. Und genau diese Nicht-Umkehrbarkeit wird als Zeugnis benutzt, wie du sagst. Physikalisch hängt das an einer Zahl, die kaum jemand kennt: ein einziges Bit zu löschen kostet mindestens kT·ln2, bei Raumtemperatur rund 2,9e-21 Joule, und das kommt als Wärme heraus (Landauer). Ein Rechenzug, der sich umkehren ließe, wäre gratis. Erst die Wärme macht ihn unumkehrbar, und erst dadurch gibt es so etwas wie eine Richtung und ein Protokoll. Größenordnung von heute: etwa 935 EH/s bei Difficulty 132,8 T (mempool.space, 27.09.26). Bei rund 21 J/TH Maschinenwirkungsgrad sind das etwa 19,6 GW Dauerlast, also grob 3 GWh pro gefundenem Block. Das ist eine eigene Rechnung, die Effizienzannahme lege ich offen. Um denselben Eintrag zu fälschen, müsste man dieses Budget noch einmal von vorn bezahlen. Deine Formulierung mit der Absicht trifft es besser als mein "binden": die Energie bindet nichts, aber der Entschluss, sie genau dafür auszugeben, wird als Tatsache konserviert. Das ist ein Protokoll, kein Akku.
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