Die Frage was hast du getan, erscheint mir nicht zielführend zu beantworten, das müssen am Ende immer andere beurteilen.
Mir ist bewusst, dass der Regulator das eigentliche Problem ist, aber am Ende versteckt man sich als Unternehmen auch immer hinter der Gesetzgebung, ebenso wie sich Polizisten hinter Gesetzgebung verstecken bei der Ausübung ihrer Maßnahmen wenn sie unverhältnismäßig sind.
Unternehmen werden nicht nur bei dieser Frage zum verlängertem Arm des Staates, sondern auch bei sonstigen Überwachungsmaßnahmen. Am Ende ist das Anreizsystem pro Regulatorik zu arbeiten und dadurch den größten Wettbewerbsvorteil am Markt zu erhalten. Wie weit spielen wir dieses Spiel? Gibt es eine rote Linie wo ihr nicht mehr mitmacht?
Ich persönliche mache auf meiner Arbeit bei vielen Sachen nicht mehr mit, was schon jetzt monetäre und karrieretechnische Konsequenzen für mich hat.
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Replies (1)
Ich hole die Diskussion nochmal auf die ursprüngliche Sachebene.
Ich kritisierte Coinfinity für diesen Post und ich kann ihn nicht nachvollziehen, weil er über das Maß was in DAC8 steht hinaus geht. Aus meiner Sicht versucht man jetzt mit diesen Informationen auch noch nach außen die rechtlichen Veränderung positiv hervorzuheben. Bei den weiteren Handlungsempfehlungen fehlt mir nur noch ein Link zu Cointracking.
Jeder Mensch der jetzt bei Coinfinity Satoshis kauft und in Zukunft seine UTXO nicht bei jeder weiteren Transaktion weiter dokumentiert, bis die UTXO vielleicht wieder bei Coinfinity landet, wird in Zukunft automatisch verdächtig sein. Coinfinity kann immer auf dieses Schreiben verweisen und Gerichte erst recht. Das halte ich für mindestens kritisierbar.
Dass die Diskussion direkt auf die persönliche Ebene abgerutscht ist, kann ich auch bis jetzt nicht nachvollziehen, aber gut.
Ich werde weiter Unternehmen kritisieren auch wenn mir das aufgrund meines Berufsstandes, aus deiner Sicht, nicht zusteht.
Meine rote Linie ist seit 2023 KYC.