Alles Gute zum Geburtstag.
Mary Anning
* 21. Mai 1799
† 9. März 1847
Mary Anning zählt zu einer der ersten und wichtigsten Persönlichkeiten der frühen Paläontologie.
Das Bild zeigt die junge Mary Anning, auf der Suche nach Fossilien, an der Küste ihres Geburtsortes Lyme Regis.
Künstler: Charles Edmund Brock
Mary Anning zählt zu einer der ersten und wichtigsten Persönlichkeiten der frühen Paläontologie.
Das Bild zeigt die junge Mary Anning, auf der Suche nach Fossilien, an der Küste ihres Geburtsortes Lyme Regis.
Künstler: Charles Edmund Brock
Ein in Bulgarien entdeckter Oberschenkelknochen stellt gängige Annahmen zur Menschheitsgeschichte auf den Kopf. Denn das 7,2 Millionen Jahre alte Fossil stammt von Graecopithecus freybergi – einem Menschenvorläufer, der schon aufrecht gehen konnte, wie Knochenmerkmale verraten. Damit ist dieser Hominide ein Bindeglied der Evolution und möglicherweise sogar der erste Vormensch überhaupt. Denn die afrikanischen Menschvorläufer entwickelten sich erst nach ihm.
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Der Triceratops hatte nicht nur einen mächtigen Schädelpanzer – auch die Nase dieses Dinosauriers war einzigartig, wie neue Fossilanalysen enthüllen. Denn das Riechorgan des Triceratops hatte eine unter Reptilien einmalige Nervenstruktur. Ein Knochensporn in seiner Nasenhöhle legt zudem nahe, dass Triceratops Nasenmuscheln besessen haben könnte – gewundene Schleimhautstrukturen, die als „Klimaanlage“ dienten: Sie kühlten sein Blut und hielten das Gehirn im mächtigen Schädelpanzer kühl.
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In Thüringen haben Paläontologen die ältesten Schuppen-Abdrücke eines Reptils entdeckt. Sie stammen von einem eidechsengroßen Tier, das sich vor 299 Millionen Jahren im Schlamm ausruhte und dabei Abdrücke seines Körpers und seiner Hautstruktur hinterließ. Die Abdrücke sind der früheste Nachweis von Epidermisschuppen – den verhornten Hautstrukturen, die für moderne Reptilien typisch sind. Das Urzeitreptil hat sogar den Abdruck seiner Kloake hinterlassen – auch dieser ist der älteste bisher bekannte.
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Paläontologen haben im Schnabel des Archaeopteryx erstaunlich moderne Strukturen entdeckt. Demnach besaß der ikonische Urvogel schon vogeltypische Merkmale wie einen Zungenknochen, Gaumenpapillen und eine von Nerven durchzogene, feinfühlige Schnabelspitze. Diese Strukturen helfen heutigen Vögeln dabei, ihr Futter zu prüfen und geschickt zu manipulieren. Jetzt belegt das Chicagoer Exemplar des Archaeopteryx erstmals, dass auch der Urvogel diese Fähigkeiten schon besaß.
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Warum starben die kleinwüchsigen „Hobbits“ der indonesischen Insel Flores vor rund 50.000 Jahren aus? Eine Antwort darauf könnten nun Klimadaten und Tierfossilien liefern. Denn sie zeigen, dass die Heimatinsel des Homo floresiensis vor rund 61.000 Jahren eine schwere Trockenperiode erlebte. Tausende Jahre lang blieb Trinkwasser knapp und auch die Zwergelefanten, eine Hauptbeute der Hobbits, verschwanden, wie Forscher herausgefunden haben. Für die kleinen Frühmenschen könnte dies das „Aus“ bedeutet haben.
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In einer Kreidezeit-Formation in Bolivien sind mehr als 16.000 Fußabdrücke von Dinosauriern erhalten – so viel wie nirgendwo sonst an einem Ort. Die rund 75 Millionen Jahre alten Spuren stammen von Raubdinosauriern verschiedener Größen, die an einem Seeufer entlangliefen und rannten. Auch Schleifspuren der Theropoden-Schwänze und sogar Spuren schwimmender Raubdinosaurier sind im versteinerten Seegrund konserviert. Diese Fundstätte ist damit weltweit einzigartig, wie Paläontologen berichten.
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